Heinrich II. 40 Beziehungen. Herzog, später König und Kaiser HEINRICH II.-----* 6.5.973, + 13.7.1024 Bad Abbach Pfalz Grona bei Göttingen. August 995 im Stift Gandersheim) aus dem Adelsgeschlecht der Liudolfinger war von 955 bis 976 und wieder von 985 bis 995 Herzog von Bayern und von 989 bis 995 Herzog von Kärnten. zum Kaiser. [132], Stefan Weinfurter (1986) wandte sich der Herrschaftspraxis Heinrichs II. Zum Vollzug kam die Ehe erst 1253. Das heilige Kaiserpaar Heinrich II. Trotz seiner Herkunft war Heinrichs Anwartschaft auf den Thron nach dem Tod Ottos III. Begraben: Gandersheim Stiftskirche. Vielmehr feierte er Ostern bereits in Pavia und Pfingsten in Bamberg. Die Anerkennung Heinrichs war das Ergebnis einer Vielzahl von unorganisierten Gesprächen und Versammlungen. Er sprach von der Zentralisierung der Herrschaftsgewalt und beobachtete bei Heinrich „in hohem Grade eine Weiterführung und Steigerung der in der Herzogsherrschaft entwickelten Elemente auf Königsebene“. Heinrich II. Die Frankenbulle (Renovatio regni Francorum) wurde nur zu aktuellen Anlässen nach erfolgreicher Durchsetzung im Reich im Januar und Februar 1003 eingesetzt und neben den überkommenen Wachssiegeln benutzt. Oktober 1047) war Graf von Luxemburg von 1025 bis 1047 und Herzog von Bayern von 1042 bis 1047. In der Trienter Bischofskirche ging er zusammen mit seinen geistlichen und weltlichen Großen sowie den oberitalienischen Bischöfen eine Gebetsverbrüderung ein. Juli 1024 in Grone), Heiliger (seit 1146), aus dem Adelsgeschlecht der Ottonen, war als Heinrich IV. Konsens wurde darüber erzielt, dass „der Wechsel von Otto III. im Jahr 1002 in Merseburg konnte Bolesław als Verwandter Markgraf Ekkehards seinen Anspruch auf die ganze Mark Meißen nicht durchsetzen, obwohl er Heinrich als Gegenleistung viel Geld bot. Zahlreiche reichsweite Schenkungen durch den König sicherten dem neuen Bistum von Anbeginn einen reichen Besitz. Damit sollten wichtige Punkte des überregionalen Fernhandels besetzt werden. August 995 im Stift Gandersheim) aus dem Adelsgeschlecht der Liudolfinger war von 955 bis 976 und wieder von 985 bis 995 Herzog von Bayern und von 989 bis 995 Herzog von Kärnten. von 995 bis 1004 und wieder von 1009 bis 1017 Herzog von Bayern, von 1002 bis 1024 König des Ostfrankenreiches (regnum Francorum orientalium), von 1004 bis 1024 König von Italien und von 1014 bis 1024 römisch-deutscher Kaiser. von Bayern wurde geboren im Jahr 951, Sohn von Heinrich I. von Bayern und Judith von Bayern. (* 6. Diskutiert wird, inwieweit Bamberg neben Magdeburg ein zweites „Zentrum der frühen Slawenmission“ gewesen sei oder nicht. die Frage der Wiedereinrichtung des Bistums Merseburg und den sogenannten „Gandersheimer Streit“, der um die Frage geführt wurde, ob das Stift Gandersheim zur Hildesheimer oder zur Mainzer Diözese gehöre. Ob es sich beim Schwertträgerdienst um eine besondere Ehrung (Knut Görich) oder um ein Zeichen demonstrativer Unterordnung (Gerd Althoff) handelt, ist in der neueren Forschung umstritten. Er ließ sich sogar mehr als ein Jahrzehnt Zeit, ehe er den italienischen Gegenkönig Arduin von Ivrea aus seiner Herrschaft vertrieb. Oktober 989) aus dem Geschlecht der Luitpoldinger wurde 940 geboren und war Sohn des Herzogs Berthold von Bayern. Er heiratete vor or 972 mit Gisela von Burgund , sie bekamen 4 Kinder. Juli 1024 in der Pfalz Grona bei Göttingen. zu Heinrich II. der Zänker. starb am 28. Oktober 989) aus dem Geschlecht der Luitpoldinger wurde 940 geboren und war Sohn des Herzogs Berthold von Bayern. und ihre von Kindheit an gepflegte Vertrautheit (familiaritas) als den Grund angegeben, der die meisten Fürsten überzeugt habe, ihm die Wahl (electio) und die erbliche Nachfolge (hereditaria successio) ohne Teilung zukommen zu lassen. markiert für Karl Ubl „den letzten Höhepunkt der staatlichen Verfolgung von Inzestdelikten“. In der gleichen Zeit gründete Kunigunde das Frauenkloster Kaufungen. Schwaben als Randzone des Reiches angesehen. Vor allem aber erlangte er auch die Anerkennung des Kölner Erzbischofs Heribert. [3] Durch seine Verbindung mit diesem Adelshaus stärkte Heinrich seine Stellung im rheinisch-lothringischen Raum. Heinrich II. Rom überließ er dem Papst und den diesen stützenden Adelsgeschlechtern; von königlichen Eingriffen in die Verhältnisse Italiens und des Kirchenstaates ist wenig überliefert. Am 14. ab 1253 Herzog von Bayern und der Pfalz, ab 1255 als Heinrich I. Herzog von Niederbayern, womit er die Hauslinie Wittelsbach-Niederbayern begründete. HEINRICH II., der Heilige wurde am 6.5. Diese wiederum setzten Häuser in Pavia in Brand, um die entfernt lagernden Truppen zu alarmieren. November 1. Heinrich vergab das Herzogtum Bayern 1004 an seinen Schwager Heinrich V. aus dem Geschlecht der Lützelburger. Schon kurze Zeit später wurde die Verwendung der Frankenbulle aufgegeben. August 995 im Stift Gandersheim) aus dem Adelsgeschlecht der Liudolfinger war von 955 bis 976 und wieder von 985 bis 995 Herzog von Bayern und von 989 bis 995 Herzog von Kärnten. Unmittelbar anknüpfen konnte man dabei an die Bezeichnung „der Fromme“, die schon zu seinen Lebzeiten verwendet wurde: In einem Preislied Abt Gerhards von Seeon wird er mit „O frommer König Heinrich“ (pie rex Heinrice)[116] angesprochen. November 1007 ein Konsens zwischen den Bischöfen gefunden. Allerdings währte der Verlust der Königsnähe nicht die ganze Regierungszeit Heinrichs. Heinrich … An die Stelle der Freundschaft und Kooperation mit Bolesław Chrobry sei Feindschaft getreten – konkretisiert in den langwierigen sogenannten Polenkriegen. Heinrich II., genannt der Zänker (* 951; † 28. Die lange Haft deutete Bolesław als Demonstration der Feindseligkeit Heinrichs; er weigerte sich, der Ladung auf einen Hoftag nachzukommen. Bereits bei der ersten großen Reichssynode in Diedenhofen am 15. (Augsburg), Heinrich II. Bischof Thietmar von Merseburg, der zwischen 1012 und 1018 seine Chronik verfasste, gilt als besonderer Kenner der Herrschaft Heinrichs II. 72 … Bei den meisten von Heinrichs Feldzügen stellten die geistlichen Fürsten das größte Truppenkontingent. - RI II,4 n. 1483a (973) Mai 6, Hildesheim URI Merken. Das Paar lebte aber weiterhin zusammen und wurde deswegen erneut exkommuniziert. Doch Heinrich der Zänkerer hatte seinen Sohn zum Mitregenten des Herzogtums Bayern gemacht. Die früheren sächsischen Gegner von Heinrichs Vater standen zuerst auf der Seite Ekkehards, nach dessen Tod suchten sie Rückhalt bei Bolesław. dieses Versprechen mit dem Hinweis gebrochen haben, er könne der freien Wahl in Bayern nicht vorgreifen. So erhielt das Bistum Grundherrschaften im Nordgau, um Regensburg, um Salzburg und in Ober- und Niederösterreich sowie verschiedene Forste und Villikationen, Besitz in Kärnten und der Steiermark, dazu das schwäbische Herzogskloster Stein am Rhein, das Pfalzstift zur Alten Kapelle in Regensburg, mehrere Frauenklöster wie Kitzingen am Main, Bergen bei Neuburg, Gengenbach in der Ortenau, Schuttern, die Abtei Haslach im Elsass und wichtige königliche Orte aus karolingischer Zeit wie Hallstadt und Forchheim. [30] Thietmar behauptet zwar, der Überfall sei „ohne des Königs Weisung und Wissen“ erfolgt,[31] gibt damit aber zu erkennen, dass nicht alle Zeitgenossen dieser Meinung waren. der Heilige (973-1024). Beleidigt, obstinat und letztlich erfolglos. Durch die Rangerhöhung in Gnesen dürfte sich Bolesław dem Bayernherzog Heinrich zumindest gleichgestellt, wenn nicht gar übergeordnet gefühlt haben. Gisela war, ehe sie Konrads Gemahlin wurde, schon zwei Mal vermählt gewesen: zuerst mit einem sächsischen Großen, mit dem … von Bayern (1045) Er war der älteste Sohn des Grafen Friedrich von Luxemburg und der Irmtrud von der Wetterau; er war ein Neffe des Herzogs Heinrich V. von Bayern und der Kaiserin Kunigunde. [66] Die wichtigsten Bestandteile des Hofes waren Kanzlei und Hofkapelle. Heinrichs Nachfolger Konrad II., der mit ihm kontrastierte, wurde von national gesinnten Historikern als vermeintlich unkirchlicher Herrscher zum „vollsaftigen Laien“[127] verklärt und als erfolgreicher Dynastie- und Machtpolitiker gewürdigt. Leben. Es waren reichs- und königstreue Männer, denen er die Bistümer und Abteien anvertraute. Pandulf wurde vom Fürstengericht zum Tode verurteilt und sollte in Bari öffentlich ertränkt werden. Bereits während des Umritts musste Heinrich erste kriegerische Auseinandersetzungen mit einigen Großen bestehen. September 995 in Gandersheim. Auf dem Hoftag in Rara (Rohr bei Meiningen) unterwarf er sich endgültig und übergab den schon zum König gekrönten dreijährigen Otto III. Eberhard wurde noch am selben Tag geweiht. Er habe in intriganter und rachsüchtiger Weise durch den Eheprozess mögliche Ansprüche des Ezzonen Liudolf, eines Enkels Ottos II., auf seine Nachfolge vereiteln wollen. [88] Heinrich von Würzburg, der sich als Gegenleistung für die Abtretung weiter Gebiete an das neue Bistum die Erhebung zum Erzbischof erhofft hatte, erschien nicht auf der Synode, er wurde von seinem Kapellan Berengar vertreten. Seine ältere Schwester Hadwig wurde 954 mit Burchard III., Herzog von Schwaben, vermählt. 166 … [102] Uneinig ist sich die Forschung, ob die Konflikte, die nicht konsensual gelöst werden konnten, strukturelle Gründe hatten oder auf Heinrichs neuartige Auffassung vom Königsamt zurückzuführen sind. [77] Eduard Hlawitschka hingegen sieht in Heinrich nicht die maßgebliche Kraft im Kampf gegen die Hammersteiner Ehe. Dieses Bündnis mit heidnischen Feinden gegen die christlichen Polen rief bei den Sachsen heftigste Empörung hervor. [76] In seiner Zeit wurde das Inzestverbot auf den 7. verheiratet. starb 983, sein Sohn Otto III. 'der Zänker', Herzog von Bayern 955-976, 985-995 und Kärnten 989-995-----* 951, + 28. zu. Mit der Slawenmission wird ein klassisches Motiv ottonischer Politik angesprochen. Bolesław fand Unterstützung beim Markgrafen Heinrich von Schweinfurt, dem der König das bayerische Herzogtum trotz Zusage verweigerte. wurde zum Nachfolger. Darauf begann Heinrich sofort eine Fehde gegen seine Schwäger. Heinrich hatte also beste Verbindungen mit den gesamten Herrscherfamilien im Süden des Reiches. Heinrich konnte durch wiederholte Niederwerfung (Prostratio) vor den versammelten Bischöfen die Gründung des Bistums Bamberg durchsetzen. Verglichen mit ihnen hielt er sich nur kurze Zeit in Italien auf. Zur Tilgung dieser Schmach zog Heinrich 1005 mit seinem Heer bis vor die Festung Posen. 'der Zänker', Herzog von Bayern 955-976, 985-995 und Kärnten 989-995-----* 951, + 28. Als Giselher im Jahr 1004 starb, setzte Heinrich als Nachfolger seinen Kandidaten Tagino durch, was ihm die Wiedererrichtung des Bistums Merseburg ermöglichte. Die einzig denkbare Norm, die Gewohnheit, war nicht anwendbar, denn der letzte vergleichbare Fall eines kinderlos verstorbenen Königs lag über 80 Jahre zurück. Nicht sicher zu entscheiden ist, ob ein religiöses, kirchenreformerisches Ziel oder politisches Machtkalkül für das königliche Handeln maßgeblich war.[74]. von Luxemburg oder Heinrich VII. Juli 1024 auf der Pfalz Grona bei Göttingen. Sein Sohn wurde in einer Urkunde Ottos III. Humbert von Silva Candida, einer der Wegbereiter der Kirchenreform, nannte Heinrich einen Simonisten und Kirchenräuber. Seine Teilnahme hätte zugleich eine demonstrative Unterordnung unter den künftigen Kaiser sinnfällig gemacht. 166 Beziehungen. August 995 im Stift Gandersheim) aus dem Adelsgeschlecht der Liudolfinger war von 955 bis 976 und wieder von 985 bis 995 Herzog von Bayern und von 989 bis 995 Herzog von Kärnten. Bolesław hatte die zugesagte Unterstützung bei Heinrichs Romzug 1013/14 nicht geleistet. Als bayerischer Herzog hatte Heinrich seinerseits intensive Beziehungen zu den böhmischen Přemysliden unterhalten, die traditionell zu den Gegnern der polnischen Piasten gehörten. Er kam aus dem Haus der Welfen und war ein Sohn Welfs IV. Heinrichs Engagement in Italien und seine Krönung zum Kaiser brachten ihn unweigerlich in Konflikt mit Byzanz, das bestrebt war, seine alten Machtansprüche in Süditalien wieder stärker zur Geltung zu bringen. Bolesław hingegen leistete diese demonstrative Unterordnung nicht. Er war der Sohn von Herzog von Bayern HEINRICH II., dem Zänker (951–995), Urenkel von HEINRICH I.; letzter Liudolfinger (Ottone, bayerische Linie). Mai 1004 in Pavia zum König von Reichsitalien. Heinrich III. Heinrich II., genannt der Zänker (* 951; † 28. Sein Grab fand er im Bamberger Dom, wo er das von Tilman Riemenschneider um 1500 geschaffene Hochgrab mit Kunigunde teilt. Juli, auch im Bistum Basel zum hohen Feiertag erklärt.[119]. Die eigentliche Verklärung durch eine besondere „Heiligkeit“ ist um die Mitte des 11. Siegel von Heinrich VII. Solch ein Reichsapfel wurde später ein fester Bestandteil der Reichsinsignien.[46]. 4v Heinrich II., genannt der Zänker (* 951; † 28. Als ungelöste kirchliche Probleme übernahm Heinrich von Otto III. wegen des Komplotts mit Heinrich in die Schranken weisen. Heinrich hatte also beste Verbindungen mit den gesamten Herrscherfamilien im Süden des Reiches. [96] Nach Ludger Körntgen sind auch die Herrscherbilder primär als Ausdruck der Sorge um die Memoria anzusehen und weniger als Mittel der Propagierung eines sakralen Königtums. Jänner 1177 in Wien aus dem Geschlecht der Babenberger war Pfalzgraf bei Rhein 1140 1141 Markgraf Ludwig II Otto Friedr 143, 170. 4v Heinrich II., genannt der Zänker (* 951; † 28. Im September 1020 belagerte Heinrich die Burg Hammerstein. In Sachsen versuchte er seinen Handlungsspielraum zu erweitern, indem er den Episkopat unterstützte und zugleich zu weltlichen Aufgaben heranzog. Kaiser Otto I. war sein Onkel. Eltern:-----Heinrich I. von Bayern und Judith, Tochter Arnulfs, Herzog von Bayern oo Gisela, Schwester Rudolfs III. von Böhmen und Mieszko von Polen standen auf seiner Seite, seine schwäbische Herzogsschwester nicht zu vergessen. Zu keinem Zeitpunkt der Auseinandersetzungen mit Bolesław verlor Heinrich mehr sächsische Adlige im Kampf als im Jahr 1015. Allerdings sind für diesen Zeitraum Zeugnisse über herrscherliche Aktivitäten Arduins rar.[20]. Er war der Sohn Judiths und Heinrichs I. von Bayern. von Bayern (* ca. (Herzog von Bayern) aus Wikisource, der freien Quellensammlung. Er festigte das Reich durch noch engere personelle und politische Verflechtungen mit der Kirche. Noch vor seinem dritten Italienzug besetzte er die beiden wichtigsten Bischofssitze im Reich mit zwei Klerikern bayerischer Herkunft, Aribo für Mainz und Pilgrim für Köln. Zudem förderte er die beginnende Klosterreform. und Heinrichs II. mit seinem Nachfolger zu einem beliebten Thema der Mittelalterforschung. Drei Heeresgruppen, die neben dem Kaiser die Bischöfe Pilgrim von Köln und Poppo von Aquileia befehligten, zogen nach Süditalien. [123] Seit der Darstellung Wilhelm von Giesebrechts galt Heinrich als „politischer Kopf“. Begraben: Gandersheim Stiftskirche. Heinrich III., römischer Kaiser aus dem fränkischen Hause, geboren am 28.October 1017, gestorben am 5. [106] Karl Ubl hat die zahlreichen Konflikte während seiner Herrschaftszeit auf seine Kinderlosigkeit zurückgeführt und weniger als Maßnahmen zur Stärkung der Zentralgewalt gedeutet. [128], Nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelte sich in den Arbeiten von Theodor Schieffer (1951) bis Hartmut Hoffmann (1993) der Vergleich Heinrichs II. 1024 in der Pfalz Grone. In erster Linie aber wohl, weil Herzog Heinrich von Bayern, genannt „der Zänker“ *(951/°995), glaubte – wie bereits schon sein Vater (Heinrich I. von Bayern), der gleichzeitig auch der Bruder Ottos I. war – Anspruch auf den Thron zu haben. (des Zänkers) und der Gisela, Tochter König Konrads von Burgund; mit ihm erlangt nach dem Erlöschen der älteren, ottonischen nun auch die jüngere … Mai 1004 in Pavia zum König von Italien (rex Langobardorum). 1006 trafen die beiden Herrscher erstmals zusammen. von Luxemburg oder Heinrich VII. Oktober 989) aus dem Geschlecht der Luitpoldinger wurde 940 geboren und war Sohn des Herzogs Berthold von Bayern. Angesichts der bedrohlichen Lage erreichte der Papst, dass Heinrich im Herbst 1021 noch einmal zu einem Italienzug aufbrach. von Bayern, ostfränkischer König und römisch-deutscher Kaiser. Heinrich II. Heinrich vermählte sich 972 mit Gisela von Burgund, einer Nichte von Kaiserin Adelheid. systematisch das Verwaltungssystem ausbauen und verstärkte Festungen und Burgen. Für Bolesław waren die Verhältnisse in der Kiewer Rus erneut die entscheidende Motivation für einen Friedensschluss. Heinrich und Kunigunde waren beide gebildet und sehr fromm. Crescentius oder zumindest stark von ihm abhängig. Nach dem Tod Hermanns im Mai 1003 übernahm der König für den noch unmündigen Sohn des Herzogs die Regierung des Herzogtums Schwaben. Laut Hein H. Jongbloed betrieb Heinrich den Hammersteiner Eheprozess aus politischen Gründen. Die Ostmark blieb zwar formell noch im Verband des Herzogtums Bayern, erhielt aber weitgehende Unabhängigkeit. aus dem Jahr 994 als Mitherzog (condux)[2] bezeichnet. Diese Seite wurde zuletzt am 2. [42] In Merseburg wurde auch die schon in Gnesen zwischen Otto III. Außerdem hatten die kirchlichen Herrscher einen Großteil des Reichsheeres zu stellen. Heinrich II., genannt der Zänker (* 951; † 28. Ende des Jahres 1012 schloss Heinrich in Mainz einen vorläufigen Frieden mit dem Luxemburger Grafenhaus. wird die weitreichenden Ambitionen seines Vetters erahnt haben und überging jetzt seinerseits die Ansprüche Heinrichs. des Zänkers seinen Anspruch auf den Thron geltend, und wurde mit der Zustimmung der Fürsten 1002 in Mainz gekrönt. November 1. 155. 1024 in der Pfalz Grone. und Bolesław verabredete Ehe vollzogen. Leben. (Magdeburg). von Bayern (* 940; † 5. Der König beanspruchte in zunehmendem Maße Dienstleistungen der Kirchen (servitium regis). Die Absicht des Königs sei es gewesen, die Nachkommenschaft Ottos II. Im Gegenzug wurden die sächsischen Bischöfe für die Heeresfolge gegen Bolesław intensiv herangezogen.[40]. Dieser hatte im März 997 den Bischof Petrus von Vercelli ermordet und war im Januar 999 durch eine römische Synode im Beisein von Papst und Kaiser verurteilt worden. — H. ist Urenkel König Heinrichs I., Enkel Herzog Heinrichs I. von Baiern, ältester Sohn Herzog Heinrichs II. [71] Nach Stefan Weinfurter kann die von Heinrich vorgenommene „stärkere Durchdringung nach innen […] auch das Bestreben nach einer schärferen Abgrenzung nach außen“ zur Folge gehabt haben. Am 14. 1189 wurde der Bamberger Bischof Otto I. heiliggesprochen, 1200 die Kaiserin Kunigunde. Jahrhundert andauerte. Siegel von Heinrich VII. war 995 nach dem Tod seines Vaters Herzog von Bayern geworden. 973 in Bad Abbach geboren, er starb am 13.7. und seine Gegner in Schwaben, Bayern und Kärnten - Geschichte Europa - Hausarbeit 2009 - ebook 7,99 € - Hausarbeiten.de Zur Navigation springen Zur Suche springen. Nicht die Art der Abstammung, sondern Charakterzüge wie Frömmigkeit, Demut, Weisheit und Gerechtigkeit qualifizierten Heinrich. Doch Heinrich regierte nicht nur die Kirche, er regierte das Reich auch durch die Kirche. Heinrich im fränkischen Gewand, Miniatur aus dem Regelbuch von Niedermünster Staatsbibliothek Bamberg, Msc.Lit.142, fol. Er regierte als Herzog von Kärnten und Bayern. Sein Vorgänger wurde von Percy Ernst Schramm und dem George-Kreis zum tragischen Jüngling auf dem Kaiserthron stilisiert. Ihn begleiteten seine Gattin Kunigunde und eine Reihe von Klerikern. [105] Gerd Althoff hat als auffallenden Unterschied zwischen Heinrich II. [67] Gerd Althoff hat bei einer Fülle von Urkunden der Ottonen „als Motiv der Schenkung das eigene Seelenheil oder das einer anderen Person“ registriert. Die Einwohner mussten ihre Stadtmauern ein Stück weit niederreißen, durften sie aber nach einem Treueid und nach Geiselstellung wieder aufbauen. September, dem Fest Mariä Geburt, wurde Heinrich in Aachen die Huldigung der weltlichen Großen Lotharingiens zuteil, die ihn auf den Thron Karls des Großen und Ottos des Großen setzten und damit seine Herrschaftsübernahme symbolisch abschlossen. Nach Steffen Patzold geht die Diskussion über abstrakte Rechtsnormen von falschen Voraussetzungen aus. Heinrich gelang jedoch 976 die Flucht. Was er tatsächlich damit bezweckte und ob er wirklich zu diesem frühen Zeitpunkt schon nach der Kaiserkrone greifen wollte, ist unklar. Februar 1290 in Burghausen) aus dem Hause Wittelsbach war als Heinrich XIII. Nach Thietmar war das Motiv für den Überfall, dass Bolesławs Begleitung bewaffnet den Königshof betreten und damit nach der Ansicht einiger Adliger den honor (Ehre) des Königs verletzt hatte. Februar 1002, nur drei Wochen nach dem Tode Ottos III., zum König von Italien (rex Italiae) erhoben worden. Nachdem Otto III. Nach Stephan Freund verfügte Heinrich über ein gut funktionierendes Informationsnetz, das ihn mit Nachrichten aus Rom und Italien versorgte. von Burgund Kinder:-----Kaiser HEINRICH II… Die bayrische Ostmark – die Keimzelle von Österreich – wurde dem Babenberger Luitpold als Lehen übertragen, einem erklärten Gegner Heinrichs. Die kaiserliche Hofkanzlei erkannte ihr sogar den offiziellen Dux-Titel zu. um Hilfe. [144] Das Diözesanmuseum Bamberg veranstaltete vom 4. Seit Otto I. hatte sich keiner der ottonischen Herrscher mehr zum König von Italien krönen lassen. Am häufigsten hielt er sich in Merseburg (26), Magdeburg (18) und Bamberg (16) auf. Sie waren von Arduin mehrfach in ihrer Verfügungsgewalt über das Kirchengut beschnitten worden. Heinrich II. der Zänker (951-995) Mutter:-----Gisela von Burgund (+ wohl 1006) oo Kunigunde von Luxemburg (um 975-1033) Erziehung durch Bischof Abraham von Freising und Bischof Wolfgang von … Nach Heinrichs Tod wurde in Bamberg das Bild vom heiligen Kaiser aufgebaut. Heinrich III. Sofort versuchte Heinrich 984, sich an Stelle des noch unmündigen Otto III. Nachdem Otto II. hinterließ ein Reich ohne größere ungelöste Probleme. Nur dem Eingreifen Herzog Bernhards von Sachsen und Markgraf Heinrichs von Schweinfurt verdankte er seine Rettung. [27] Beide Herrscher hielten sich für von Gott auserwählt; sie wollten ihre Herrschaft auf die Gebote Gottes ausrichten und ihrem Volk diese vermitteln. Heinrich II. Heinrich begehrte offen auf und fand nicht nur bayrische, sondern auch sächsische Anhänger. Diese beiden Orte waren zentral für die ottonische Dynastie: sie waren Grablege von Heinrich I. Nach langjährigen Auseinandersetzungen mit Kaiser Otto II. Nach dem Tod seines Vaters Berthold im Jahre 947 wurde nicht Heinrich mit dem Herzogtum belehnt, sondern der Bruder König Ottos I., Heinrich, der 937 Judith, eine Tochter … [Katalogtexte Björn-Uwe Abels .] wurde er zunächst in Ingelheim und ab April 978 dann in Utrecht auf unbegrenzte Zeit inhaftiert. Mai 973 oder 978 in Abbach oder Hildesheim; † 13. Bolesław wurde beim Verlassen Merseburgs überfallen. [117] Zur Vorbereitung der Heiligsprechung verfasste ein unbekannter Bamberger Autor 1145/1146 einen Bericht über Heinrichs Leben und die von ihm vollbrachten Wunder. Die Mediävistik sieht heute das Deutsche Reich in einem Prozess entstanden, der vom 9. bis zum 12. In mündlichen Beratungen wurde ein Ausgleich erzielt und Konsens hergestellt (sogenannte konsensuale Herrschaft). Dabei kam es nicht zu direkten Kämpfen zwischen dem Herzog und dem neuen König; allerdings verwüstete Heinrich die Besitzungen Hermanns, der wiederum die Unterstützer Heinrichs im schwäbischen Adel bekämpfte. August 995 in Gandersheim) aus dem Geschlecht der Liudolfinger, war Herzog von Bayern. Als Otto II. Erzbischof Willigis von Mainz war schon vor Heinrich Leiter der Hofkapelle und der Königskanzlei gewesen. Ein Jahr später, am 13. Hadwig ihrerseits unterstützte ihren Bruder Heinrich so gut es ging, was umgekehrt dazu führte, dass der designierte Herzog Otto einer seiner ärgsten Rivalen wurde. [141], Zu Beginn des neuen Jahrtausends fand eine Vielzahl von Ausstellungen und Tagungen zu Heinrich II. Nach dem Tod Heinrichs des Zänkerers wählte ihn der bayerische Adel, entgegen den Wünschen von König Otto II., zum Herzog von Bayern. Bei dem Angriff wurde Heinrichs Schwager Giselbert, der ältere Bruder von Königin Kunigunde, so schwer verletzt, dass er wenige Tage später starb. Über seine Mutter Gisela war er ein Neffe des kinderlosen Königs Rudolf III. Januar 1003 kritisierte er die Ehe des Saliers Konrad von Kärnten mit der Konradinerin Mathilde als Nahehe. Das verkleinerte Herzogtum Bayern wurde zu allem Überfluss ausgerechnet seinem Rivalen Herzog Otto von Schwaben unterstellt. 974 gelang es Otto II. Der Kern des Konflikts bestand jedoch nicht allein im territorialpolitischen Streit um das Erbe Ekkehards von Meißen. Heinrich verlangte eine Rechtfertigung für die Verletzung der Hilfspflicht, die zu Ostern 1015 auf einem Hoftag in Merseburg geleistet werden sollte. und Heinrichs II. Zuvor hatte bereits ein Heer unter Otto von Worms, dem Herzog von Kärnten, im Januar 1003 an den Veroneser Klausen eine schwere Niederlage erlitten. Da er beim Tode seines Vaters, Herzog Heinrich I. Ob es sich dabei um eine Königserhebung (Johannes Fried)[21] oder aber um ein Freundschaftsbündnis (Gerd Althoff) handelt,[22] ist in der neueren Forschung umstritten. Leben. Heinrich feierte er als Herrscher, der dem Reich Frieden und Recht zurückgebracht habe. Beide Seiten stellten Geiseln, sodass die Gleichrangigkeit der Parteien deutlich wurde. 1007 gründete Heinrich das Bistum Bamberg. Seinem Schwager Herzog Heinrich von Bayern, der die Luxemburger Grafen als Vermittler begünstigt hatte, entzog er das Herzogtum. Leben. Heinrich im fränkischen Gewand, Miniatur aus dem Regelbuch von Niedermünster Staatsbibliothek Bamberg, Msc.Lit.142, fol. Oktober 2002. nicht als programmatische Abkehr und konzeptioneller Neuansatz zu werten ist“. Wenige Wochen später, bei der feierlichen Bestattung des Kaisers im Kaiserdom zu Aachen, bekräftigten diese Männer ihre Ablehnung, wobei sie die Ansicht vertraten, Heinrich sei aus vielerlei Gründen für das Königtum nicht geeignet. von Josef Kirmeier . Heinrich teilte 1007 auf einer Synode mit, dass er die Hoffnung auf Kinder aufgegeben hatte: „Um der künftigen Wiedervergeltung willen habe ich Christus zu meinem Erben erwählt, denn auf Nachkommen kann ich nicht mehr hoffen.“[92] Heinrich war der Überzeugung, er habe sein Königtum mit allem, was dazugehörte, unmittelbar von Gott erhalten. Bei der eigentlichen Bistumsgründung waren beträchtliche Widerstände des Bistums Würzburg zu überwinden, da die neue Diözese etwa ein Viertel dieses Bistums und ab 1016 nördliche Teile des Eichstätter Sprengels umfassen sollte. Heinrich von Wittelsbach (* 19.November 1235; † 3. Als Angehörige des Luxemburger Grafenhauses versuchten sie 1008 auf dem Trierer Erzstuhl ihren Kandidaten gegen den Willen des Königs durchzusetzen. Die Synoden gaben dem König die Möglichkeit, „seine eigene, herausgehobene Stellung als Gesalbter des Herrn und damit seine Nähe zu den höchsten Geistlichen augenfällig zu demonstrieren.“[83] 15 Versammlungen sind nachgewiesen, auf denen sich der König mit seinen Reichsbischöfen beriet. (1003–1009) und Sergius IV. : 1002 - 1024 ; Katalog zur Bayerischen Landesausstellung 2002, Bamberg, 9. Johannes II. Da Heinrich die Legitimation seiner Herrschaft vom biblisch-mosaischen Königtum herleitete, war das Kaisertum für ihn von geringerer Bedeutung. [98] In Bamberg, Magdeburg und Paderborn ließ sich Heinrich in einzelne Domkapitel aufnehmen, um dort Anteil an den Fürbitten zu erhalten. Urgroßvater Heinrich I. aus dem Geschlecht der Liudolfinger wurden – anders als noch bei den Karolingern im 9. von Schwaben. Nach dem Tod Ottos II. Otto II. Heinrich schloss zu Ostern 1003 in Quedlinburg ein Bündnis mit den heidnischen Liutizen. (* 919/922 in Nordhausen; 1. Diese Informationen sind Teil von von bei Genealogie Online . In Ketten wurden Adlige in der Ottonenzeit gewöhnlich nicht gelegt.[54]. August 995 in Gandersheim. Die aus kirchlicher Sicht suspekten Ehen mit nahen Verwandten bekämpfte Heinrich über seine gesamte Herrschaftszeit. Er blieb in seinem Amt. Hermann II. Heinrich stärkte mit dieser Verflechtung die Rolle des hohen Klerus als Stütze des Reiches und vergrößerte zugleich seinen kirchenpolitischen Einfluss. Mit einem Heer zog Heinrich nach Nordapulien, wo er lange ohne Erfolg die byzantinische Festung Troia belagerte. Diese Informationen sind Teil von von bei Genealogie Online . Der jung verstorbene König hatte keine Anweisungen für den Fall seines Todes hinterlassen, und Regelungen zur Thronfolge einer Seitenlinie des Herrscherhauses gab es nicht. Nach 1007 ist sein Aufenthalt dort nur noch einmal nachweisbar. Grad kanonischer Zählung ausgedehnt. Juli. in Italien im Januar 1002 umstritten. Jedes Mal, wenn Heinrich eine Entscheidung zu seinen Ungunsten befürchtete, warf er sich mit dem ganzen Körper zu Boden. In seinen Urkunden brachte er diesen Anspruch zweimal zum Ausdruck: „Wem mehr gegeben wird, von dem wird auch mehr gefordert.“[81] Die Klöster sollten durch die zahlreichen Schenkungen und Privilegien verpflichtet werden, sich stärker für den Reichsdienst heranziehen zu lassen. [111] Dennoch missbilligte Thietmar einzelne Schritte Heinrichs deutlich, insbesondere Bischofserhebungen kritisierte er oft. Unter Heinrich II. Gemeinsam mit seinem Bruder Ludwig II. Heinrich war der Sohn Herzog Heinrichs I. von Bayern und dessen Ehefrau Judith sowie Neffe des römisch-deutschen Kaisers Otto I. Seine personalpolitischen Entscheidungen brachten bedeutende Persönlichkeiten wie die Erzbischöfe Aribo von Mainz, Pilgrim von Köln, Poppo von Trier und Unwan von Bremen und die Bischöfe Godehard von Hildesheim, Meinwerk von Paderborn und Thietmar von Merseburg (den Chronisten) hervor.