In alledem liegen Voraussetzungen zur Ausbildung einer eigenen religiösen Identität. Ebenso bietet es sich im Religionsunterricht an, sprachliche Inhalte durch Bilder und religiöse Symbole (z. Dazu werden die Schülerinnen und Schüler im Lauf der Schulzeit in einen Prozess des Fragens, Suchens und Entdeckens hineingeführt, in dem es vor allem auch in der Berufsschulstufe um ihr Welt- und Selbstverständnis, ihre Zukunfts- und Wertvorstellungen und um existenzielle Fragen geht. Die Deutsche Bischofskonferenz setzt mit ihren Verlautbarungen, v. a. mit den Richtlinien für Bildungsstandards für den katholischen Religionsunterricht, einen verbindlichen Rahmen. Der Glaube an Jesus Christus kann Menschen helfen, durch Krankheit, Leid, Angst und Tod hindurch zu neuem Leben zu kommen. In Kunst und Musik, an Bauwerken und in sozialen Errungenschaften zeigt sich in der Geschichte und Gegenwart die gestaltende und bildende Kraft des Glaubens. In der Begegnung miteinander können Schülerinnen und Schüler mit und ohne sonderpädagogischen Förderbedarf voneinander lernen und sich gegenseitig im Austausch über ihre verschiedenen Lebenserfahrungen bereichern. Eine eigene Sicht der Dinge erwerben Schülerinnen und Schüler, wenn sie lernen, abzuwägen und kritisch zu reflektieren. Wo die Erfüllung solcher grundlegenden Bedürfnisse geschenkt wird, kann dies zugleich als Hinweis auf Gott gedeutet werden, der der Urquell von Geborgenheit und Liebe ist und der uns Menschen im Klagen, im Zweifeln und sogar in der Abwendung nicht fallen lässt. Schülerinnen und Schüler zeigen diese Kompetenz, indem sie z. Er will Wege zum Glauben eröffnen und Schülerinnen und Schülern dabei helfen, ihren Ort in der Gemeinschaft der Christen zu bestimmen. Die Vorbereitung der Jugendlichen auf das Leben in einem Arbeitsverhältnis oder einer Förderstätte leistet einen Beitrag zur Entfaltung der Anlagen des Menschen zu Selbstbewusstsein und Lebensglück. Alles für ein leichteres Lehrerleben: Materialien zu Grundschule, Sekundarstufe, Sonderpädagogische Förderung sowie Schul- und Lehrerbedarf. Der Religionsunterricht lädt zur Begegnung mit gläubigen Christen, mit Kirche und Pfarrgemeinden ein. Eine klare Unterichtsstruktur, ein Raum, in dem sich Schülerinnen und Schüler wohlfühlen können, eindeutige Regeln sowie eine ruhige vertrauensvolle Unterrichtsatmosphäre mit rhythmisierenden Elementen erleichtern Schülerinnen und Schülern im Förderschwerpunkt geistige Entwicklung sowie mit Beeinträchtigungen im Wahrnehmungsbereich das Lernen. Somit wird die Heterogenität hinsichtlich der individuellen Lernvoraussetzungen berücksichtigt sowie jeder einzelnen Schülerin und jedem einzelnen Schüler ein entwicklungs- und ressourcenorientierter Zugang zum „Credo“ des evangelischen Glaubens ermöglicht. Leben und Handeln – Kraft aus dem Geist Jesu5. Getragen von Dialogbereitschaft und ökumenischer Gesinnung sucht das Fach Katholische Religionslehre – entsprechend der Vereinbarung der Deutschen Bischofskonferenz und der Evangelischen Kirche in Deutschland zur ökumenischen Kooperation im Religionsunterricht – zunächst die Zusammenarbeit mit anderen, an der jeweiligen Förderschule bzw. Dennoch besteht die Möglichkeit, gerade bei Jugendlichen mit sehr hohem Förderbedarf, auf Inhalte früherer Schulstufen zurückzugreifen. Dabei überprüft sie beständig, ob Wörter, Begriffe und Sachverhalte den Schülerinnen und Schülern bekannt oder verständlich sind, bevor sie neue Inhalte erarbeitet. mit Begriffen aus der Fachsprache im Rahmen ihrer individuellen Möglichkeiten umgehen. B. durch Patenklassen oder Tutorensysteme innerhalb der Schule, schulartübergreifende Konfirmandentreffen, Besuche in sozialen Einrichtungen. Der Gegenstandsbereich Religion in einer pluralen Welt nimmt Fragen nach anderen Religionen und öffentlichen Ausdrucksformen von Religion in den Blick. Schülerinnen und Schüler drücken ihr Eigenes, das Gefühlte und Gedachte, das Erlebte und Verstandene aus und teilen es mit. Daher werden auch verschiedene nonverbale Ausdrucksmöglichkeiten angeboten und eingeübt (z. Das Kompetenzstrukturmodell spiegelt die Strukturen des Faches Evangelische Religionslehre wider, an denen die langfristigen Lernprozesse ausgerichtet werden und mit denen kompetenzorientierter Unterricht geplant wird. Im Wahrnehmen der Vielfalt und Schönheit der Natur und der Menschen, in ihren Unterschiedlichkeiten mit allen Sinnen, im Staunen, im Empfinden von Achtung und Dankbarkeit kann sich ein Weg zum biblischen Schöpfungsverständnis eröffnen, welches die Natur als Schöpfungswerk Gottes und uns selbst als Gottes Geschöpfe begreift. Schülerinnen und Schüler zeigen diese Kompetenz, wenn sie z. Geborgen fühlen sich Menschen, wenn sie sich, so wie sie sind, angenommen und erwünscht erleben. Ergänzende wahrnehmungsorientierte Rahmenbedingungen wie eine klare Unterrichtsstruktur, ein Raum, in dem sich Schülerinnen und Schüler wohlfühlen können, eindeutige Regeln sowie eine ruhige vertrauensvolle Unterrichtsatmosphäre mit rhythmisierenden Elementen erleichtern Schülerinnen und Schülern im Förderschwerpunkt geistige Entwicklung das Lernen. Sie trägt die Verantwortung darüber, dem Alter der Schülerinnen und Schüler, ihren individuellen Lernvoraussetzungen, dem allgemeinen Bildungsanspruch sowie auch der Vermeidung inhaltlicher Wiederholungen gerecht zu werden. Entwicklungsbezogene Kompetenzen2. Religionsunterricht verlangt als Grundfähigkeit symbolhaftes und in besonderer Weise metaphorisches Denken, da viele zentrale Inhalte (Gott, Heiliger Geist, „Himmel“ etc.) Im Urteilen verlangt das Verstandene nach einer wertenden Auseinandersetzung. Aufbau von Werthaltungen, damit Schülerinnen und Schüler wertgeleitete Überzeugungen entwickeln und dementsprechend handeln können. Dabei wird die didaktische Erschließungsrichtung eines Themas in den individuellen kompetenzorientierten Lernaktivitäten angezeigt. eigene Meinungen oder Erfahrungen bzw. Darüber hinaus wird in Beziehung zu anderen Religionen und Weltanschauungen Dialogfähigkeit angebahnt. Entwicklungsstand der Schülerinnen und Schüler orientierte Balance zwischen fein- und grobmotorischen Angeboten, ganzheitlichen Bewegungsanlässen sowie kognitiver Anspruchssteigerung ermöglichen nachhaltige Lernerfahrungen und unterstützen sowohl einen individuellen Kompetenzerwerb als auch eine subjektiv stimmige Kompetenzerweiterung für die Schüler im Förderschwerpunkt geistige Entwicklung. Der Religionsunterricht macht mit den vielfältigen Ausdrucksformen des Glaubens vertraut und fördert dadurch das Verständnis für Menschen anderer Konfessionen, Kulturen, Religionen und Weltanschauungen. In Auseinandersetzung mit diesem „Markt der Sinnangebote“ sollen die jungen Menschen erfahren, wie christliche Existenz versucht, das Reich Gottes mitzugestalten, und auch aus der Hoffnung und der Verheißung auf das Leben über den Tod hinaus lebt. Klassenstufe 7 bis 9. Dadurch entsteht lebendiges Wissen. Die dafür notwendige inhaltliche Konkretisierung orientiert sich dabei an den folgenden Kriterien: Subjektorientierung Schülerinnen und Schüler, die am Religionsunterricht teilnehmen, unterscheiden sich oft deutlich im Hinblick auf ihre kulturelle Prägung, ihre religiöse Sozialisation, ihren Entwicklungsstand sowie ihren spezifischen Lern- und Unterstützungsbedarf. Dabei wird die didaktische Erschließungsrichtung eines Themas in den individuellen kompetenzorientierten Lernaktivitäten angezeigt. Grundsätzlich ist bei der Vermittlung von Inhalten die Bedeutung nonverbaler Kommunikation hervorzuheben sowie in diesem Zusammenhang auch die Wirkung der eigenen Körpersprache auf die Kommunikationspartner. Geborgen sein – Gott erfahren3. Lernbereich 3: Leben und Handeln – Kraft aus dem Geist Jesu Menschen leben miteinander und brauchen einander. Schulgruppe, Schulart und Fach auswählen. Man kann sie mit anderen Augen, mit einem Blick auf das Ganze sehen. Dieser bietet somit vielfältige Chancen, die Koordination von Wahrnehmung und Motorik – ggf. Anfangs- und Schlussritual einer Unterrichtsstunde ermöglichen allen Schülerinnen und Schülern, insbesondere auch den Schülern mit besonders hohem Förderbedarf, ein Wiedererkennen bzw. Im Bildungswirken der Förderschule eröffnen sie einen eigenen religiösen Zugang zur Wirklichkeit, der aus anderen Schulfächern nicht abgeleitet werden kann. Sich getragen wissen – mit Gott durchs Leben gehen5. Gebetserziehung soll ihnen helfen, mit Gott in Beziehung zu treten und ihrem Glauben einen persönlichen Ausdruck zu geben. derschwerpunkt geistige Entwicklung“ (KMK 1998). Einerseits gilt es das, was man an Schönem und Kostbaren in der Kirche finden kann, als Ausdruck der Wertschätzung wahrzunehmen. Verkehrserziehung . B. das Händefalten beim Beten oder die Handauflegung beim Segen) zu unterstützen. Biblische Erzählungen und Geschichten, in denen zentrale Themen des Lebens dargestellt werden, stehen im Mittelpunkt des Religionsunterrichts. Englisch. Häufig bleiben den Lehrkräften die Vorerfahrungen und damit Deutungs- und Handlungsmöglichkeiten der Kinder und Jugendlichen verborgen. Der Religionsunterricht unterstützt von seinem christlichen Menschenbild her soziales und kommunikatives Lernen; er fördert Toleranz und Empathie. Schülerinnen und Schüler mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung begegnen Grenzerfahrungen im Leben anderer und verstärkt im eigenen Leben. B. genannt werden: Auge-Hand-Koordination beim Malen und Schreiben, symbolischen Gestalten und Legen; Raum-Lage-Wahrnehmung bei Rollenspielen; Inhalte/Emotionen im Tanz ausdrücken; Einsatz und Bedienung ausgewählter Hilfsmittel der Unterstützten Kommunikation und motorische Förderung. Die Sinne eröffnen die Welt. Für die Schülerinnen und Schüler „greifbare“ und „erfahrbare“ seelsorgerliche Inhalte bzw. Die prozessbezogenen Kompetenzen bilden den äußeren Rahmen des Modells und gliedern sich in vier Bereiche: wiedergeben und beschreiben, wahrnehmen und deuten, reflektieren und urteilen, sich ausdrücken und kommunizieren. Hierzu gehören der Klassenraum, die gleich bleibende Zusammensetzung der Gruppe sowie eine vertraute Lehrkraft. Zu Jesus ist eine solche Beziehung möglich. Schülerinnen und Schüler lernen, zu einer eigenen Sicht der Dinge zu gelangen, eigene theologische und ethische Vorstellungen auszudrücken und diese in das Gespräch mit anderen einzubringen. Mit dem Religionsunterricht nimmt die Kirche Bildungsverantwortung in der pluralen Gesellschaft am Ort der Schule wahr. Die Lehrkraft achtet bei der Darbietung der Lerninhalte auf eine leicht verständliche und prägnante Ausdrucksweise und orientiert sich an den Grundsätzen der leichten Sprache. Seine Nähe tut Menschen gut. Hierbei knüpft er an Erfahrungen aus der Lebenswelt der Lernenden an. Entwicklungsorientierte und ressourcenorientierte Förderung Religiöser Kompetenzerwerb ist ein langfristiger und zu begleitender Entwicklungsprozess, der diagnosegeleitet zu fördern ist. Lernbereich 2: Geborgen sein – Gott erfahrenMenschen leben aus Zuwendung, Annahme und Geborgenheit. ): Didaktik des Unterrichts im Förderschwer-punkt Lernen. des jeweiligen Förderzentrums vertretenen Konfessionen. Folgende prozessbezogene Kompetenzen dienen dem Erwerb persönlicher religiöser Orientierungsfähigkeit und Sinnfindung: In diesem Kompetenzbereich lernen Schülerinnen und Schüler, wesentliche Inhalte sprachlich und fachsprachlich genau wiederzugeben und zu beschreiben oder auf individuelle Art und Weise im Rahmen ihrer Möglichkeiten zu äußern.